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Die gegenseitige Einsetzung der Ehepartner ist in Paragraph 2269 BGB genauer geregelt. Dabei wird hier nur gesetzlich festgeschrieben, dass die Einsetzung eines Dritterben im Zweifel zur Folge hat, dass der Nachlass erst nach dem Tod des zunächst überlebenden Partners an diesen fallen soll. Dies entspricht der testamentarischen Erbfolge des Berliner Modells. We, HANS SCHMITT and MARTHA SCHMITT, being married and both over the age of 18 years, residing at Schoneberger Allee 1, Berlin, Germany, and being of sound and disposing mind and memory for the disposition herein, and neither of us acting under duress, menace, fraud or undue influence of any person or persons whomsoever, do make, publish, and declare this our joint and mutual last will and testament. Für weiterführende Zusatzklauseln in einem Ehegattentestament ist es prinzipiell ratsam, einen Notar zu konsultieren. The Additional Clauses section allows you to add up to four clauses to your Will. You can use this section to add specific gifts, to give conditional gifts or to express your non-binding wishes about some matter. Es ist nicht zu erwarten, dass ein Berliner Testament nur Vorteile bietet. Zwar sorgt es zunächst für die Absicherung des geliebten Partners, doch können sich an verschiedenen Stellen Fallstricke bilden. In erster Linie sind Überlegungen zum Steuerrecht vorzunehmen, wenn das Berliner Testament auf Nachteile untersucht werden soll. Im Folgenden betrachten wir neben den erwünschten Effekten eines solchen Ehegattentestaments vor allem die nicht erwünschten Effekte und wie letzteren vorgebeugt werden kann. Im Ehegattentestament nach dem Berliner Modell ist außerdem Paragraph 2077 BGB zu beachten.

Darin wird festgehalten, dass ein Berliner Testament ungültig ist, wenn Die im Berliner Testament festgelegte Schlusserbfolge ist bindend. Laut einem Urteil des Oberlandesgericht Frankfurt vom 27.06.1994 (Az. 20 W 108/94) können gemeinsam getroffene Verfügungen in einem Ehegattentestament nach dem Tod des ersten Erblassers nicht durch den verbliebenen Partner angepasst werden. Ist also ein Ehegatte verstorben, kann der andere ein Berliner Testament nicht mehr ändern. Um dies zu verhindern und den geliebten Ehegatten auch nach dem eigenen Tod in finanzieller Absicherung zu wissen, entscheiden sich Eheleute nicht selten für die Errichtung eines Ehegattentestaments. Ein Ehegattentestament, welches im Wesentlichen zu dem Grund errichtet wird, dass der länger lebende Ehepartner zunächst Alleinerbe werden soll, wird diesen Zweck voll erfüllen. Das heißt, dass sich die Ehegatten sicher sein können, dass bei Vollstreckung des Testaments der andere im Rahmen der Möglichkeiten finanziell abgesichert ist. Mirror wills are used to allow two people to create almost identical wills which leave everything to each other. A husband and wife (or any other couple) can make « Mirror » Wills by each writing a Will that leaves everything to the remaining spouse. Often, there is a clause that provides that if the husband and wife die at the same time or within thirty days of each other, then everything goes to the couples` children or if there are no children, to a named beneficiary.

Married couples in Germany usually opt for the so called “Berliner Testament” or “Ehegattentestament”, i.e. a joint will which combines two wills in one document. The typical standard wording of such a German Joint Will (Berliner Testament) reads like this: Auch ohne eine solche Anfechtung ist der Witwer nicht gehindert, zu seinen Lebzeiten das ererbte Vermögen seinem neuen Ehegatten zuzuwenden und hierdurch die Kinder, die er gemeinsam mit seiner verstorbenen Ehefrau in dem Berliner Testament als Nach- oder Schlusserben bedacht hatte, trotz « testamentskonformen » Verhaltens letztlich doch auf den Pflichtteil zu beschränken. Im Hinblick auf diese Unwägbarkeiten, die mit einer möglichen Wiederverheiratung des überlebenden Ehegatten verbunden sind, empfiehlt es sich, das Berliner Testament mit einer so genannten Wiederverheiratungsklausel zu versehen, in welcher die Folgen einer Wiederverheiratung geregelt werden.

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